Mentale Gesundheit: Mehr reden. Weniger Tabus!
Mit der Kampagne „mental health #redenwirdarüber“ will sich die pro mente gruppe kärnten für einen ehrlichen Umgang mit psychischer Gesundheit einsetzen und zum Austausch einladen.
Die pro mente gruppe kärnten setzt ihre vor zwei Jahren ins Leben gerufene Initiative „mental health #redenwirdaüber“ vom 9. bis 22. Oktober 2026 fort. Sie zielt unter anderem darauf ab, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren und einen offenen Dialog zu fördern. Zu den Aktions-Highlights zählen der „mental health run klagenfurt“, die Erlebnisausstellung „Psyche erleben“ sowie die Veranstaltung „Vom Nebel in das Leben“, wo inspirierende Persönlichkeiten über psychische Gesundheit sprechen!“
Die Kernbotschaft von „mental health #redenwirdarueber“ ist einfach, aber tiefgreifend: Über psychische Gesundheit zu sprechen ist entscheidend für Heilung, Verständnis und Prävention. In einer Gesellschaft, in der psychische Probleme oft aus Angst vor Verurteilung oder mangelndem Bewusstsein verborgen bleiben, versucht diese Kampagne, diese Barrieren abzubauen. Durch die Verwendung des aussagekräftigen und zugänglichen Hashtags #redenwirdarueber schafft die pro mente gruppe kärnten eine Kommunikationsplattform, auf der Menschen ihre Erfahrungen teilen, Hilfe suchen und erkennen können, dass sie nicht allein sind.
Aktions-Highlights 2026
Mental Health Run – Laufen für die psychische Gesundheit
Der Mental Health Run Klagenfurt verbindet Bewegung mit einem wichtigen gesellschaftlichen Anliegen. Ob laufend, walkend oder gehend – im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Begegnung und der offene Austausch über psychische Gesundheit. Bewusst wird auf Zeitnehmung und Wettkampf verzichtet. Die Strecke umfasst fünf Kilometer. Statt eines Startgeldes wird um eine freiwillige Spende gebeten.
Freitag, 9. Oktober 2026, 17.00 Uhr
Strandbad Loretto, Klagenfurt
Anmeldungen hier!
Erlebnisausstellung „Psyche erleben“
Die interaktive Ausstellung der pro mente Steiermark ermöglicht Besucher außergewöhnliche Einblicke in die Lebensrealität von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Mittels innovativer Stationen wird erlebbar, wie sich unter anderem Depressionen, Schizophrenie oder eine Alkoholisierung anfühlen können. Ziel ist es, Verständnis und Empathie zu fördern.
20. bis 22. Oktober 2026
täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr
Novum Villach (Werner-Kofler-Straße 9, Villach)
Der Eintritt ist frei. Gruppen müssen sich bitte unter corina.ponta@pro-mente.at zur Ausstellung anmelden. Einzelpersonen können die Ausstellung ohne Anmeldung besuchen.
„Aus dem Nebel in das Leben“
Den Auftakt der Veranstaltung im Casineum Velden bildet ein Impulsvortrag von Primar Dr. Christoph Wassermann (mental health reha-klinik klagenfurt) und Mag. Tanja Bleis, MBA (Fachbereichsleitung pro mente kärnten und pro mente: kinder jugend familie) zum Thema „Perspektive Arbeit: Berufliche Rehabilitation und Arbeitsinklusion bei psychischen Erkrankungen!“
Im Anschluss berichten vier inspirierende Menschen (Manuela Waschnig, Daniel Kuss, Michael Nemeth und Elsbeth van Ouwerkwek) offen und authentisch über ihren persönlichen Weg zurück ins Leben. Sie erzählen von Krisen, Herausforderungen und Rückschlägen, aber auch von Hoffnung, Unterstützung und neuen Perspektiven.
Die Veranstaltung möchte Berührungsängste abbauen, Mut machen und zeigen, dass psychische Erkrankungen bewältigt werden können und ein erfülltes Leben trotz seelischer Krisen möglich ist.
Dienstag, 20. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Casineum Velden
Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter gruppekaernten@pro-mente.at erforderlich.
Warum macht die pro mente gruppe kärnten diese Kampagne?
„Wir glauben, dass jedes Gespräch über psychische Gesundheit, egal wie kurz, zu einer größeren Veränderung der gesellschaftlichen Einstellungen beiträgt. Mit „mental health #redenwirdarueber“ wollen wir Menschen ermutigen, sich zu äußern, aktiv zuzuhören und einander zu unterstützen. Es ist an der Zeit, diese Gespräche zu normalisieren und sicherzustellen, dass jeder Zugang zu der Hilfe und dem Verständnis hat, die er verdient.“
Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel
Mag. Petra Müller, MSc
Brigitte Kowatsch MAS MBA
Geschäftsführung

