In Wolfsberg wurde Jubiläum gefeiert

pro mente kärnten GmbH

35 Jahre Tageszentrum Wolfsberg: Ein Ort der Teilhabe feiert Jubiläum

Großes Jubiläumsfest von pro mente kärnten im Lavanttal mit zahlreichen Klient:innen, Kolleg:innen, Netzwerkpartnern und Ehrengästen.

Ein Meilenstein in der regionalen psychosozialen Versorgung wurde gestern gebührend gefeiert: Das pro mente kärnten Tageszentrum Wolfsberg beging gestern sein 35-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste – darunter Klient:innen, Mitarbeiter:innen, langjährige Netzwerkpartner sowie Ehrengäste wie der Wolfsberger Bürgermeister Alexander Radl und der Obmann von pro mente kärnten, Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel – blickten gemeinsam auf dreieinhalb Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit zurück.

Seit 35 Jahren ist das Tageszentrum ein verlässlicher Anlaufpunkt für erwachsene Menschen mit schweren und langanhaltenden psychischen Erkrankungen. Die Einrichtung bietet eine kostenlose, wohnortnahe und tagesstrukturierende Versorgung und leistet damit einen zentralen Beitrag zur psychosozialen Betreuung und Rehabilitation im Lavanttal. Gemeinsam mit den Zentren in Klagenfurt, Villach und Spittal/Drau ist Wolfsberg eine wichtige Säule des sozialpsychiatrischen Clusters von pro mente kärnten.

Von den Anfängen bis zur modernen Säule der Region

Die Geschichte der Einrichtung steht für stetigen Wandel: Was einst mit begrenzten Räumlichkeiten in der Johann-Offner-Straße begann, entwickelte sich nach der Übersiedelung in die Wiener Straße zu einem festen Bestandteil der regionalen Soziallandschaft. Heute werden rund 50 Klient:innen von einem multiprofessionellen Team aus Psychologie, Sozialarbeit und psychosozialen Fachkräften begleitet. Angesichts steigender Unterstützungsbedarfe ist diese ambulante Betreuung auch in Zukunft eine unverzichtbare Säule der Gesundheitsversorgung.

Struktur, Begleitung und gelebte Zugehörigkeit

Ziel des Tageszentrums ist es, die Lebensqualität der Klient:innen nachhaltig zu verbessern. Neben individuellen Betreuungsplänen, strukturierten Tagesabläufen, Einzelgesprächen und Gruppenangeboten liegt ein starker Fokus auf Prävention – etwa durch Bewegungsprogramme und sozialrechtliche Workshops. Über die fachliche Begleitung hinaus bietet das Tageszentrum vor allem eines: einen sicheren Ort der Zugehörigkeit und Stabilität. Das gestrige Fest hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig die pro mente Familie ist und wie unverzichtbar die Einrichtung für die Region Wolfsberg bleibt.

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